Fundstücke

16. August 2008

Heut mal kurz und knackig. Drei Dinge, die mir in meinem Feedreader ins Netz gegangen sind:

In Frankreich hat man Angst um das Semikolon [via Languagehat]. Der Gebrauch dieses Satzzeichens scheint dort zurückzugehen. Verantwortlich macht man dafür (natürlich) den Einfluss der englischen Sprache. Deren Tendenz, die Dinge eher in kurzen Sätzen auszudrücken, färbe auf das Französische ab und kurze Sätze brauchen angeblich weniger Semikola. Und natürlich wird die Lust zum kurzen Satz gleich als Anfang vom Ende der langue de Voltaire Molière gesehen. Sprachapokalyptiker sind wahrscheinlich in jedem Land gleich.

Epistemologie bekommt seinen evil twin: Agnostologie, die Wissenschaft des Nicht-Wissens [via Foucault Blog]. Die Idee ist natürlich nicht so neu, wie es einem der Artikel weißmachen will – ein Schelm, wer denkt, da würde jemand nur nach Fördermitteln grasen wollen, (Ähnliches übrigens drüben bei Willyam) – aber dennoch ist der Artikel lesenswert.

Und noch was für die Augen: Der niederländische Designer Jesse van Dijk hat sich Gedanken gemacht, wie eine wegen Platzmangels in die Vertikale gebaute Stadt auf dem technischen Niveau des 17. Jahrhunderts aussehen könnte. Schwer zu erklären, lieber anschauen. (Und wer das nerdig findet, der wundere sich nicht, woher ich diesen Link habe.)

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