Als Lateinschüler kommt man sich mitunter wie in einem Dschungel vor, einem gigantischen Dickicht aus Formen, Konstruktionen, Kasusfunktionen, Partizipien und schwer zu bestimmenden Nebensätzen. Mit großer Mühe kann man sich zwar meist einen Weg bahnen, doch immer wenn man glaubt, jetzt gibt es nichts mehr, jetzt hat man ein Ende erreicht, ab jetzt wird es nur noch einfacher, stellt sich einem ein neues Hindernis in Form einer neuen Konstruktion, eines neuen Phänomens, einer neuen Besonderheit in den Weg.

Einen der größten dieser Felsen stellen wohl die sogenannten Deponentien dar. „Das sind Verben mit passiven Formen, aber aktiver Bedeutung“, erklärt sie der Lateinlehrer (oder auch Wikipedia). Klingt komisch? Ist es auch! Den Rest des Beitrags lesen »

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19. April 2009

Dies ist kein Blogbeitrag. Zumindest
entspricht er in vielen Dingen nicht
denen, mit denen ich zuvor
mein Blog bestückt habe. Ich schreibe
ihn nicht etwa vom heimischen
Schreibtisch aus, nein, ich sitze
‚jetzt‘ (Sonntag 18 Uhr) im Tiergarten.
Ich habe auch keinen Laptop dabei.
Stattdessen schreibe ich diesen
Artikel mit blauer Tinte auf
weißes, kariertes Papier, mit dem
Vorhaben, ihn dann möglichst
originalgereutreu ins Blog tippen zu
können. Er soll also möglichst viele
Charakteristika beibehalten, was bedeutet,
dass er weder über Hyperlinks, noch
über kursive Auszeichnungen verfügt,
dafür aber mitunter Streichungen und
unvorhergesehene Seitenumbrüche ent-
hält. Natürlich ist es unmöglich, ihn
vollständig alle Eigenschaften zu übertragen,
nicht mal ein Scan der beschriebenen
Seiten könnte dies Bew bewerkstelligen.
Und doch ist auch dieser Text
kein schriftlicher Text im eigentlichen
Sinne, da ich ihn schon im Bewusst-
sein schreibe, ihn später auf dem Den Rest des Beitrags lesen »