Einige von euch werden dieses herrlich selbstreferentielle und doppeldeutige Werk von Glenn Gould wohl schon kennen. Ich hatte davon bisher nur gelesen, heute stolperte ich über die obige Aufnahme.

Da stehen sie also da, die Sänger und wollen den Fugeschreibwilligen ermutigen, seine Fuge doch einfach drauflos zu schreiben. Doch oh weh, kurz darauf heißt es, der Fugenschüler soll gar nicht auf die Sänger hören. Also doch nach strengen Regeln vorgehen? Aber Cleverness der Cleverness wegen ist wohl auch nicht angebracht. Oder gerade doch?

Ach ja, und dass Fugen überhaupt nicht aus längst vergangenen Zeiten stammen müssen, haben die von mir sehr verehrten Gentle Giant vor einigen Jahrzehten ebenso bewiesen. (Und weils so schön ist, hier noch das modernere Knots derselben Band.)

Für Interessierte folgt noch der gesamte Text von „So you want to write a fugue?“:

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