Seit dem 11.11.2008 und noch bis zum 5.02.2009 läuft im Kino Central in Berlin die Filmreihe In This World – film.gegenwart.politik, die die Rückkehr des Politischen ins Kino der Gegenwart beleuchtet. Jeden Dienstag (und manchmal auch Donnerstag) um 18.30 Uhr werden politische Filme unterschiedlichster Machart und unterschiedlichster Herkunft gezeigt. An jeden Film schließt sich eine Diskussion zusammen mit ausgewählten Experten an.

Mehr Infos unter www.in-this-world.org

Nächstes Screening:

Di, 2.12. | 18.30 Uhr | Moolaadé (OmU)

moolaade2_neuevisionen_filmverleih2Die rituelle Beschneidung junger Mädchen wird zur dramatischen Zerreißprobe einer westafrikanischen Dorfgemeinschaft. Im Spannungsfeld zwischen Tradition, Religion und einbrechender Moderne solidarisieren sich die Frauen des Dorfes und stellen als moralische Instanz die bestehenden Werte öffentlich in Frage.

Gäste in der anschließenden Diskussion:
Dr. Susan Arndt und Daniela Hrzan
(Afrikawissenschaftlerinnen, HU Berlin)

Ich muss ja sagen, der Film ist nicht unbedingt mein bevorzugtes Medium. Ich kenne, abgesehen von den wirklich unumgehbaren, tatsächlich kaum Filme, kenne vielleicht drei Regisseure, kann mitnichten deren Stile unterscheiden und wenn es am abendlichen Kneipentisch zu Filmdiskussionen kommt, sitz ich nur daneben halte mich an meinem Bier fest und kann nicht wirklich viel beitragen, bzw. fange mitunter an, mich zu fragen, wie man sich denn darüber so lange und vor allem so emotional unterhalten kann (eigentlich müsste ich es verstehen, denn, wenns um Musik geht, bin ich ebenso engagiert bei der Sache). Irgendwie lösen Filme bei mir selten große Emotionen aus, positiv wie negativ. [Nebenbei, falls es hier irgendwem noch so geht, kann er sich ja mal melden, ich fühl mich dieser „Einstellung“ ziemlich allein auf weiter Flur.]

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Paul Valéry über Krieg

5. September 2008

La guerre est le massacre de gens qui ne se connaissent pas au profit de gens qui, eux, se connaissent mais ne se massacrent pas.

Der Krieg ist das Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Wohle von Leuten, die sich sehr wohl kennen, jedoch nicht massakrieren.

[Quelle Wikipedia]