Philosophische Theorien abzufassen ist schon nicht so einfach. Da baut man mitunter über Jahre hinweg ausufernde Gedankengebäude, ja -schlösser, sorgt für ordentliches Fundament, vernünftige Treppen, um auf die unterschiedlichen Ebenen zu kommen, und versieht zum Schluss noch die Fenster mit feingliedrigen Ornamenten. Wenn man nett zu den Lesern ist, macht man zudem Türen und Flure nicht zu klein, damit sich diese auch vernünftig in der Theorie bewegen können.

Und dann kommt irgendein anderer Philosoph dahergelaufen und bringt mit ein paar gezielten Griffen das Fundament und damit das ganze Schloss ins Wanken. Tolle Wolle. Da hilft nur Vorsorgen. Wie macht man das? Eine Möglichkeit wäre zu versuchen, diverse Kritiken vorherzusehen und die Gegenmaßnahmen dazu gleich im Gebäude unterzubringen.

Das dachte sich wohl auch John R. Searle, als er sein Buch „Sprechakte. Ein sprachphilosphischer Essay.“ schrieb. Den Rest des Beitrags lesen »