Wie angedroht, sollen auch meine letzten Reiseerfahrungen hier ihren Platz finden. Diese kleine Begebenheit trug sich auf der Torre Tavira in Cádiz zu. In diesem Turm gibt es eine camara obscura, d.h. einen dunklen Raum, in dem die aktuelle Sicht auf die Stadt per Spiegel auf eine Leinwand projiziert wird. Durch Drehen des Spiegels konnte man nach und nach einen Rundumblick auf diese wunderschöne Stadt gewinnen. Eine Angestellte des Turmes gab die entsprechenden Erklärungen dazu, eine Stadtführung von oben sozusagen: immer zuerst einen Teil auf Spanisch, dann auf Englisch. Kurz vor Ende der Vorstellung richtete sich unser Blick auf die Neustadt und ihren sehr sehr langen Strand…

Nun ist es ja so, dass das Spanische keinen Unterschied zwischen langen und kurzen Vokalen kennt. Eine spanische Muttersprachlerin hat also Schwierigkeiten, etwa ein kurzes von einem langen I zu unterschieden. Somit wird das Wort „beach“ auch mal ganz schnell zum Wort naaaa? Zu welchem Wort? Und genau das passierte bei der Erklärung zur oben beschriebenen Szenerie. Die Dame sagte:

And now we can see the New Town, where there are all the bitches. And these little spots here are the people who are in the bitches. (Das englische ältere Ehepaar neben mir lächelte wissend.)

Autsch.

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Ich bin dann mal weg

11. März 2008

Es wird urlaubsbedingt demnächst etwas still werden hier auf Ni siquiera volar. Nach Spanien gehts. Sollte ich die Zeit finden, werde ich die ein oder andere Anekdote dieser Reise hier zum Besten geben.